Podcast

„Auf der anderen Seite“

Hier erzählen nicht die Fans von Bands, sondern Performer*innen von der Crowd.

Alben werden besprochen, Theaterstücke kritisiert, Tourneen rezensiert. Aber was geht eigentlich auf der anderen Seite des Vorhangs? Wie erleben die Artists ihr Publikum? Nehmen sie uns wahr? Haben sie Angst vor uns? Machen wir einen Unterschied? Was waren ihre außergewöhnlichsten Momente mit uns? Was verpassen sie, während wir nichts verpassen wollen?

Der Podcast über Bühnenkünster*innen, ihr Publikum und vor allem das ganze Dazwischen. Wir hören uns auf der anderen Seite!

Auf Spotify, Deezer, Apple Podcast… also nicht ganz überall wo es Podcasts gibt aber reicht ja.


3 Antworten zu “Podcast”

  1. Dieser Kommentar erreichte mich per Privatnachricht und die Infos wollte ich allen Interessierten nicht vorenthalten. Danke für die Tipps Olli!

    „So, bin durch 🙂 Hat mir gut gefallen, habe oft geschmunzelt oder gelacht, waren anscheinend auch ganz coole Dudes.

    Paar Gedanken sind mir zwischendurch immer mal eingefallen:

    Frontfrauen im Metal
    – prozentual natürlich sehr gering
    – gibt trotzdem einige bekannte, auch in „großen“ Bands
    – z.B. Walls of Jericho, Amaranthe, Doro, Evenescence, Nightwish,
    – bei ner kleinen ganz coolen Band aus Berlin (United and strong) gibt auch eine Schlagzeugerin

    Publikum
    – 80/20 zugunsten Mann könnte passen
    – aber es sind bei den Konzerten wo ich bin schon viele Frauen
    – kommt auch immer ein wenig aufs Genre an
    – besonders sehr junge Frauen mischen auch oft im Pit mit
    – wieso die Damen selten selbst Metal spielen weiß ich auch nicht 🙂

    Message/Inhalt/Politik
    – würde behaupten das es in vielen Genres keine große Rolle spielt
    – im Hardcore ist aber auch häufig viel Politik, gegen Homophobie, Sexismus, Tierschutz, Kapitalismuskritik, DIY-Gedanke und und und
    – gibt aber natürlich auch die klassische prollige Hauptsache laut und schnell Truppe
    – auf der anderen Seite fällt mir NSBM ein (National socialist black metal)
    – in die Köpfe der Leute kann man natürlich nicht schauen, nehme die Leute aber häufig als sehr weltoffen und reflektiert wahr, aber klar gibts da auch Konservative wie überall in der Gesellschaft

    Ganz allgemein fand ich den Podcast cool, sehr lockere Atmosphäre und angenehm zu hören, persönliche Vorstellung am Anfang von dir hätte ich nicht gut gefunden 🙂

    Ansonsten hoffe ich es geht dir gut und da hast trotz Covid eine gute Zeit!

    Grüße aus dem Zug nach Berlin

    Olli 🤘🏻“

  2. Ja shit, das Konzert von Meistergeist am 18.12. entfällt natürlich, verdammt Seuche. Wir sehen uns trotzdem bald hoffentlich irgendwo! Passt auf euch auf ihr Muschikatzen 💚

  3. Ein Statement meinerseits nach einigen Wochen nach der Aufnahme der ersten Folge mit ein paar Gedanken, die ich teilen möchte:

    Menschen an Plätzen, an denen augenscheinlich wenig Diversität herrscht, müssen sich damit auseinander setzen, wieso das so ist.
    Ein aktives nicht-auseinander setzen mit dem eigenen weiß-sein oder dem nicht-diversen Umfeld ist eine implizit-aktive Entscheidung für rassistisches Verhalten.
    Wir können nicht von Impfskeptikern sprechen, die nicht besser als Reichsbürger sind, wenn sie entschlossen auf der selben Demo neben ihnen laufen und im selben Moment meinen, wir könnten uns unpolitisch gegenüber z.B. einer Szene verhalten, in der auch und offenkundig Ausgrenzung und Gewalt gegen marginalisierte Akteur*innen gelebt werden.
    Eine unpolitische Haltung ist eine politische Haltung.
    Wir können nicht still akzeptieren, dass Nazis zu den gleichen Rhythmen ihre Heads bangen und hoffen, dass sich schon jede*r Willkommen fühlen wird in unserer Szene.

    Wir können uns nicht auf ein paar linke Metal-Popstars verlassen, die es schon richten werden. Wir sind mitverantwortlich. Wenn es zum Beispiel rechten Metal gibt und wir die deutsche Metal-Community als hauptsächlich weiß und männlich sehen, muss sich und jede*r Einzelne, der/die in ihr verkehrt, damit auseinander setzen, ob die eigene Beziehung zu entsprechenden Arschloch-Zweigen offen nach außen reflektiert wird.

    Dafür muss eine Ausladung in verschiedenen Formen sehr laut und deutlich ausgesprochen werden.

    Es ist die Pflicht jeder/s Einzelnen, marginalisierten Akteur*innen einen geschützten Raum anzubieten, um Voraussetzungen für Diversität und echte Chancengleichheit in der eigenen Szene zu schaffen.

    Dafür muss diese Einladung in verschiedenen Formen sehr laut und deutlich ausgesprochen werden.

    Manchmal ist es schwer über – auf den ersten Blick – unpolitische Themen zu sprechen, die es eben aber doch sind. Um nicht vom Hundertstel ins Tausendstel zu kommen, werden Gespräche an Stellen verknappt, an denen es wichtig wäre sie zu vertiefen. Und sich am besten davor auch noch richtig gut zu informieren, um keine Scheiße zu labern. Und wenn mensch es doch tut, ist es nicht sinnvoll sich zu rechtfertigen oder gar Absolution zu erwarten.
    Ertrage die Kritik.
    Prüfe sie mit deinem Kopf und nicht deinem Ego und dann sei dankbar.
    Lerne daraus.
    Mach es das nächste mal besser.

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